Ex-Häftling Vick bekommt 16,2 Millionen Dollar

Durch illegale Hundekampfveranstaltungen zum Multimillionär

Normalerweise sind illegale Kampfveranstaltungen, bei denen speziell Tiere beteiligt sind, gerade bezüglich der Brutalität und des hierbei fließenden Blutes eine sehr eklige Angelegenheit. Von einem moral-ethischen Standpunkt aus muss man darüber sowieso erst kein Wort verlieren, ob so etwas überhaupt erlaubt sein darf. Schlimm genug jedenfalls ist, dass man dadurch – wenn auch indirekt – auch noch zum Multimillionär werden kann.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wurde gerade ein für Amerika typisches Gerichtsurteil von einem Bundesgericht gefällt. Daraufhin stehen dem American Football-Spieler Michael Vick 16,2 Millionen Dollar an sogenannten Bonuszahlungen zu, die sein ehemaliger Verein Atlanta Falcons an ihn zahlen muss.

Das Gericht hatte den Einspruch des Football-Quarterbacks auf ein vorher gesprochenes Urteil somit als rechtens angesehen. Micheal Vick war nämlich in Zuge der Organisation von illegalen Hundekampfveranstaltungen zu 19 Monate Gefängnis verurteilt worden, weswegen sein Arbeitgeber, die Atlanta Falcons, sich weigerten, den Zahlungen seines bis ursprünglich 2014 gehenden Vertrages weiter nachzukommen.

Was natürlich vom gesunden Menschenverstand her absolut nachvollziehbar ist. Immerhin brachte sich Vick selbst auf hochgradig wenig vorbildhafte Weise hinter Gitter – und stand somit seinem Verein als Spieler nicht mehr zur Verfügung!

Nachdem Michal Vick seine Gefängnisstrafe abgesessen hatte, bekam er innerhalb der National Football League (NFL) ein neues millionenschweres Vertragsangebot von den Philadelphia Eagles, da er vor seiner Verurteilung als einer der besten Quaterbacks der Liga galt. Und jetzt dazu noch die zweistellige Millionensumme per Gerichtsentschluss… Und was spricht da eigentlich gegen eine erneute illegale Hundekampfveranstaltung seitens Vicks?

Jeder Hund, falls er diesen irrsinnigen Sachverhalt verstehen würde, würde jedenfalls wohl vor lauter Wut kläffen!

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